Die letzten 24 Stunden waren ein ziemlicher Albtraum für mich.
In dem Eintrag zuvor, den ich heute erst hochladen konnte, habe ich ja schon meine bzw. unsere Enttäuschung bzgl. des Appartments in Cap Malheureux beschrieben.
Als die Hausangestellte weg war, konnte ich mich erst richtig in der Wohnung umschaun und war echt entsetzt, wie dreckig das alles war. Ich hatte das Gefühl, dass dort seit mehreren Monaten nicht mehr geputzt wurde, die Haare der Vormieter waren noch im uralten Badezimmer, das die Grösse einer Telefonzelle hat, die Küche war heruntergekommen und im Kühlschrank war Schimmel, und als sich dann zu späterer Stunde noch einige Kakerlaken entdeckte, war der Ofen komplett aus bei mir. Ich habe die ganze Nacht kein Auge zugemacht.
Für uns war klar: Hier bleiben wir unter keinen Umständen. Wir sind dann gleich morgens zur Leitung und ich habe sehr deutlich gemacht, was ich von unserer Wohnung halte. Erfreulicherweise hat die Leitung sehr verständnisvoll reagiert und zugestanden, dass sie die Wohnung schon länger nicht mehr kontrolliert hätten, ob sie auch gut von der Hausangestellten gesäubert würde. Wir sind dann zusammen in die Wohnung und es gab eigentlich keine große Diskussion mehr. Uns wurde dann die Wohnung darüber angeboten, aber der erste Eindruck war gemacht und die Wohnung war auch nicht viel besser. Zudem gestand die Managerin ein, dass sie momentan auch ein Rattenproblem hätten, weil ein Zuckerrohrfeld neben der Anlage abgebrannt wäre. 7
Sosind wir hilfesuchend wieder nach Pereybere zu Petra gefahren und haben sie gefragt, ob sie vielleicht nicht doch noch für uns etwas frei hätte. Hier haben wir uns nämlich richtig wohl gefühlt, alles ist sauber und vorallem krabbeltierfrei.
Wie durch ein Wunder hat bei Petra jemand gecancelt und wir können ab Donnerstag sogar in die Villa direkt am Pool. Bis dahin müssen wir hier bei ihr noch 3mal umziehen, alles etwas kompliziert, eine Nacht schlafen wir sogar bei ihr im Haus, das hat sie uns netterweise angeboten. Hätte ihr nur um den Hals fallen können, was ich dann auch getan habe.
09 November 2009
Internet und Wirklichkeit...
Heute sind wir nach Cap Malheureux umgezogen.
Obwohl das Flat doppelt so teuer ist, wie unser vorheriges in Pereybere, ist es wesentlich älter und heruntergekommener. Die Terasse und der Blick sind wunderschön, aber die Küche ist sehr alt und sehr afrikanisch und unser Badezimmer mit Toilette befindet sich neben der Terasse im Freien.
War schon sehr enttäuscht, weil ich für den Preis Besseres erwartet hätte und die Internetseite verspricht auch viel mehr, als es im Endeffekt ist. Aber uns bleibt nichts übrig, als das Beste draus zu machen. Wir haben eine eigene Hausangestellte, die auf Wunsch für uns kocht und Frühstück sowie Wäsche macht. Als wir heute ankamen hat schon ein Brathähnchen im Ofen gebruzelt, welches wir auch bald verzehren werden. Internet haben wir hier leider nicht mehr, daher müssen wir uns ein Internetcafe suchen, um Bilder und Geschichten hochzuladen. Wundert euch also nicht, wenn wir nicht mehr zu häufig online sind.
Heute haben wir zudem ein Auto bekommen und sind nun wesentlich mobiler. Ist auch notwendig, da wir jetzt nicht mehr zur Tauchschule laufen können. Sie ist jetzt mit dem Auto ca. 10 Min. entfernt.
Ansonsten habe ich heute meine Prüfung gemacht und bin jetzt stolzer Padi Open Water Diver! Wär hätte das gedacht? Tauchen macht mir mittlerweile Riesenspass und ich werde ab morgen auch jeden Tag mit rausfahren. Geschwommen sind wir heute auch wieder. Allerdings nur 400m. Langsam werden wir schwimmtechnisch ganz schön fit und vorallem Nick muss das ja sein, da er für seine Dive Master Prüfung einige Schwimmtests absolvieren muss.
Seit einigen Tagen ist es unglaublich heiss und die Luftfeuchtigkeit fühlt sich an wie 100%. Und es soll noch heisser werden.
Es kommen auch immer mehr Touristen. Die Tauchschule boomt und teilweise fährt das Boot jetzt sogar 3 mal raus. Es sind viel zu viele Deutsche hier und wir freuen uns immer, andere Nationalitäten kennenzulernen. Einar, unser norwegischer Freund ist gestern auch abgereist, aber er lebt ja in London und so werden wir auch weiterhin Kontakt halten.
Heute sind wir genau drei Wochen hier und wir fragen uns beide, wo die Zeit geblieben ist. Jeder Tag ist schön, wenngleich wir unsere Knochen langsam spüren, denn das Ein- und Ausladen des Bootes geht ganz schön auf die Knochen. So ne Flasche wiegt ca. 20 kg und sie müssen erst zum Boot, dann wieder aus dem Boot, zur Tauchschule, aus der Tauchschule, zur Ladestation, von der Ladestation zurück etc. geschleppt werden und obwohl ich das nicht machen müsste, helfe ich halt mit, weil dann keiner soviel arbeiten muss. Es sind immerhin pro Boot an die 14 Flaschen…besser als jedes Krafttraining.
So, ich schaue jetzt mal nach dem Brathähnchen. Es kann sein, dass ich mich die Tage nochmal melde und hier weiterschreibe, da wir wie gesagt kein Internet haben.
Viele Grüsse von der schönen Insel
Bis bald,
Eure Silvia
Obwohl das Flat doppelt so teuer ist, wie unser vorheriges in Pereybere, ist es wesentlich älter und heruntergekommener. Die Terasse und der Blick sind wunderschön, aber die Küche ist sehr alt und sehr afrikanisch und unser Badezimmer mit Toilette befindet sich neben der Terasse im Freien.
War schon sehr enttäuscht, weil ich für den Preis Besseres erwartet hätte und die Internetseite verspricht auch viel mehr, als es im Endeffekt ist. Aber uns bleibt nichts übrig, als das Beste draus zu machen. Wir haben eine eigene Hausangestellte, die auf Wunsch für uns kocht und Frühstück sowie Wäsche macht. Als wir heute ankamen hat schon ein Brathähnchen im Ofen gebruzelt, welches wir auch bald verzehren werden. Internet haben wir hier leider nicht mehr, daher müssen wir uns ein Internetcafe suchen, um Bilder und Geschichten hochzuladen. Wundert euch also nicht, wenn wir nicht mehr zu häufig online sind.
Heute haben wir zudem ein Auto bekommen und sind nun wesentlich mobiler. Ist auch notwendig, da wir jetzt nicht mehr zur Tauchschule laufen können. Sie ist jetzt mit dem Auto ca. 10 Min. entfernt.
Ansonsten habe ich heute meine Prüfung gemacht und bin jetzt stolzer Padi Open Water Diver! Wär hätte das gedacht? Tauchen macht mir mittlerweile Riesenspass und ich werde ab morgen auch jeden Tag mit rausfahren. Geschwommen sind wir heute auch wieder. Allerdings nur 400m. Langsam werden wir schwimmtechnisch ganz schön fit und vorallem Nick muss das ja sein, da er für seine Dive Master Prüfung einige Schwimmtests absolvieren muss.
Seit einigen Tagen ist es unglaublich heiss und die Luftfeuchtigkeit fühlt sich an wie 100%. Und es soll noch heisser werden.
Es kommen auch immer mehr Touristen. Die Tauchschule boomt und teilweise fährt das Boot jetzt sogar 3 mal raus. Es sind viel zu viele Deutsche hier und wir freuen uns immer, andere Nationalitäten kennenzulernen. Einar, unser norwegischer Freund ist gestern auch abgereist, aber er lebt ja in London und so werden wir auch weiterhin Kontakt halten.
Heute sind wir genau drei Wochen hier und wir fragen uns beide, wo die Zeit geblieben ist. Jeder Tag ist schön, wenngleich wir unsere Knochen langsam spüren, denn das Ein- und Ausladen des Bootes geht ganz schön auf die Knochen. So ne Flasche wiegt ca. 20 kg und sie müssen erst zum Boot, dann wieder aus dem Boot, zur Tauchschule, aus der Tauchschule, zur Ladestation, von der Ladestation zurück etc. geschleppt werden und obwohl ich das nicht machen müsste, helfe ich halt mit, weil dann keiner soviel arbeiten muss. Es sind immerhin pro Boot an die 14 Flaschen…besser als jedes Krafttraining.
So, ich schaue jetzt mal nach dem Brathähnchen. Es kann sein, dass ich mich die Tage nochmal melde und hier weiterschreibe, da wir wie gesagt kein Internet haben.
Viele Grüsse von der schönen Insel
Bis bald,
Eure Silvia
07 November 2009
Karaoke and Co.
Meine Güte, ich habe ja schon seit 6 Tagen hier nichts mehr hinterlassen.
Das liegt daran, dass zur Zeit sehr viel in der Tauchschule los ist und ich ja mithelfe soviel ich kann und natürlich selber noch tauchen gehe.
Was das Tauchen betrifft kan ich nur sagen, dass ich es mittlerweile total klasse finde. Es ist total faszinierend. Ich muss nur noch meine Theorieprüfung machen, Praxis habe ich durch, und dann bin ich ein Padi Open Water Diver. Danach habe ich mich noch für den Nitrox Kurs angemeldet, aber der geht relativ schnell.
Wir haben hier unheimlich viele liebe Menschen kennengelernt. Gestern mussten wir ein Pärchen - Anja und Ricardo - auch schon wieder verabschieden. Aber wir haben Daten ausgetauscht und bleiben auf jeden Fall in Kontakt. Die beiden leben in München und wir hatten wirklich eine tolle Zeit zusammen.
Dann verbringen wir viel Zeit mit Lisa und Pascal aus der Tauchschule. Gestern waren wir mit Pascals Frau, Valerie, die auch in der Tauchschule arbeite, Einar und dessen Schwester, sowie Lisa bei uns am Pool und haben diverse Longdrinks genossen.
Gegen 23h sind wir dann in eine Karaoke Bar in Pereybere gegangen und das war richtig lustig.
Wurde dann unglaublich spät, weil wir viel getanzt und gesungen haben und waren schließlich erst um 3h zuhause.
Nick hat heute fast verschlafen, war aber dann doch um 5 nach 8 in der Schule. Ich konnte noch zwei Stunden länger schlafen und muss aber auch gleich los, weil wir heute schon um 12h tauchen gehen. Freu mich schon sehr.
Es hat gestern die ganze Nacht geschüttet, aber heute ist wieder strahlender Sonnenschein und blauer Himmel. So soll es sein.
Die Zeit hier vergeht wie im Flug. Morgen sind wir schon drei Wochen hier, was heisst, dass wir das erste Mal umziehen. Die neue Wohnung ist 3km nördlich von hier entfernt, daher leihen wir uns ab morgen auch einen Roller für einen Monat. Kostet 4 Euro pro Tag. Nick muss ja immer schon um 8h in der Tauchschule sein und die Busse fahren nicht so regelmässig. Ausserdem können wir damit auch ein bisschen die Insel erkunden. Dafür war nämlich noch überhaupt keine Zeit, aber ich denke, in zwei Wochen wird Nick mit seinem Divemaster fertig sein und dann schaun wir mal.
Morgen wie gesagt Umzug und dann hoffe ich, dass wir dort auch W-Lan haben werden, sonst wird da nervig mit Internetcafe etc.
Gestern haben wir ein sehr nettes Pärchen aus London kennengelernt. Es kommen ständig neue Leute dazu, leider reisen natürlich auch viele vor uns ab, denn so lange wie wir bleibt ja keiner.
Aber ich hoffe, dass die Kontakte halten. Einar, der Norweger arbeitet zum Beispiel in London bei uns um die Ecke und Anja und Ricardo werden wir in München auch auf jeden Fall besuchen kommen.
Das Leben ist schön und ich genieße jeden Tag. Wir haben einfach eine großartige Zeit.
So, ich muss los.
Wünsch euch was und bis bald
Silvia
01 November 2009
So much rain!
Oh Mann, wir sind jetz genau 14 Tage hier und davon hat es 80% geregnet. Meistens immer nur Schauer und dann wieder schön, aber heute schüttet es wirklich den ganzen Tag. 1. November - Allerheiligenwetter, genau wie man es aus Deutschland kennt. Klar ist es etwas wärmer, aber Regen ist eigentlich nie schön.
Gestern war ich zum ersten Mal richtig Tauchen und es war unglaublich aufregend. Es hat mich viel Überwindung gekostet, da draussen in das tiefe blaue zu springen, wo man keinen Grund sieht und nicht weiss, was einem da unten eigentlich erwartet. Hab mich dann mit einer Leine auf 14m abgeseilt und da unten hat sich eine mir vorher unbekannte fantastische Welt eröffnet. Es war wirklich unglaublich schön. Hammer!
Ich war auch die ganze Zeit relativ entspannt und konnte den Tauchgang genießen, wenngleich ich schon sehr viel Luft verbraucht habe. Irgendwann wurde es dann auch richtig kalt und wir sind nach 40min. wieder aufgetaucht.
Heute war eigentlich ein weiterer Tauchgang geplant, aber ohne Sonne ist mir das zu kalt.
Gestern hatten wir einen sehr schönen Abend bei Pascal einem Kollegen von Nick. Wir sind zu ihm nach Hause eingeladen gewesen und haben zusammen gegessen. War schön, wenngleich ich mich auch erschreckt habe, unter welch einfachen Bedingungen die Menschen hier leben. Uns geht es in Europa schon sehr sehr gut. Pascal hat einen sehr süssen Sohn "Luic", der ist 21 Monate und plappert alles nach, was man ihm vorspricht, auch auf deutsch oder englisch, sehr sehr süss. Haben viel gelacht.
Wir sind jetzt noch eine Woche hier in der Wohnung in Pereybere und ziehen dann weiter nach Cap Maleureux. Das heisst wir müssen jeden Tag mit dem Bus zur Tauchschule fahren, was aber nicht schlimm ist, weil sie regelmässig fahren und gerademal 20 Pfenning pro Fahr kosten.
Ich hoffe, dass das Wetter jetzt mal dauerhaft sonnig wird. Der Regen tut bestimmt der Natur gut, wir hätten aber gerne weniger nasse Füsse ;)))
Bis bald,
eure Silvia
Gestern war ich zum ersten Mal richtig Tauchen und es war unglaublich aufregend. Es hat mich viel Überwindung gekostet, da draussen in das tiefe blaue zu springen, wo man keinen Grund sieht und nicht weiss, was einem da unten eigentlich erwartet. Hab mich dann mit einer Leine auf 14m abgeseilt und da unten hat sich eine mir vorher unbekannte fantastische Welt eröffnet. Es war wirklich unglaublich schön. Hammer!
Ich war auch die ganze Zeit relativ entspannt und konnte den Tauchgang genießen, wenngleich ich schon sehr viel Luft verbraucht habe. Irgendwann wurde es dann auch richtig kalt und wir sind nach 40min. wieder aufgetaucht.
Heute war eigentlich ein weiterer Tauchgang geplant, aber ohne Sonne ist mir das zu kalt.
Gestern hatten wir einen sehr schönen Abend bei Pascal einem Kollegen von Nick. Wir sind zu ihm nach Hause eingeladen gewesen und haben zusammen gegessen. War schön, wenngleich ich mich auch erschreckt habe, unter welch einfachen Bedingungen die Menschen hier leben. Uns geht es in Europa schon sehr sehr gut. Pascal hat einen sehr süssen Sohn "Luic", der ist 21 Monate und plappert alles nach, was man ihm vorspricht, auch auf deutsch oder englisch, sehr sehr süss. Haben viel gelacht.
Wir sind jetzt noch eine Woche hier in der Wohnung in Pereybere und ziehen dann weiter nach Cap Maleureux. Das heisst wir müssen jeden Tag mit dem Bus zur Tauchschule fahren, was aber nicht schlimm ist, weil sie regelmässig fahren und gerademal 20 Pfenning pro Fahr kosten.
Ich hoffe, dass das Wetter jetzt mal dauerhaft sonnig wird. Der Regen tut bestimmt der Natur gut, wir hätten aber gerne weniger nasse Füsse ;)))
Bis bald,
eure Silvia
29 October 2009
10 Days in Paradise
Can you believe it?!
It has been 10 days already that we were granted access to this beautiful paradise...Most people would get ready to leave now, as their holiday fortnight is approaching its end. Well – aren’t we happy that we have another 6 weeks to spend on this wonderful island!
I feel completely at ease here, Mauritius is my new home. I am yet to be convinced that England has got enough going for it to get me off this cloud no 9!
Our days here are not overly action-packed and eventful but that’s why it is comfortable and nice here, there is just not the rush one normally feels when on holiday, the pressure to see everything, experience everything and take everything in prior to the return flight.
This is what our typical day looks like:
I get up at 7.10am, have a quick bite, and leave the house at 7.40am. Upon arrival at the dive shop at 7.45am we open the club house, storage rooms etc, as the dive guests typically start coming in around 8.45am. All bottles have been refilled, the wet suits have been put in order, all scuba gear is where it should be, the shop is spotless. Owner Wolfgang is as German as they come, everything is “in order”, clean and in best condition!
When the guests arrive they find their scuba bags already packed with BCD (air jacket), regulators (hoses with mouth pieces, to be connected to bottle and BCD), fins, mask etc – ready to go aboard. Part of my job is also, amongst others, to bring the bottles on board, which is an excellent weight exercise. By the time we leave I might even have some muscles to show...
The first boat load leaves at 9.30am, and after that the painful bit starts – studying. By then the lovely Silvia is rewarding us with her presence, eager to get on with her course. For the next hours we pour over our study books, or Silvia is either in the pool or in the lagoon, practising diving with her instructor.
My dive master manual is the most tedious book I have ever read, closely followed by the very boring dive encyclopaedia, whose content I apparently have to know by heart...Big struggle so far, but I am slowly getting there. Compared to the initial Open Water, which Silvia is currently doing, the Advanced Open Water and even the Rescue Diver this is some serious stuff, like physics, dive physiology, chemistry, equipment etc...so much to fit in that oh so small brain.
I don’t seem to do a lot of diving at the moment, as my days are rather filled by studying and helping in the shop. But two days ago I did a fantastic and exciting night dive, which is great fun and really very different from diving in daylight. Again, another, different world down there...
The boat returns around 11.30am, wanting to be cleared of divers, dive gear and empty oxygen bottles. For lunch we mostly eat baguettes from a local cafe, for a very affordable 80 Rupees.
After that more studying, and more and more involvement and assisting in current classes and courses, helping the instructors, and having a watchful eye when classes are full. When Silvia was diving in the lagoon for the first time I was allowed to dive along, even asked to hold the floating dive marker – big honour!
Second boat leaves at 1.30pm, followed by more reading and some lectures by my tutor. After the boat has returned, everything is washed, hung to dry, cleaned away, swiped, brushed and polished – and at 5pm the shop closes finally! By then my brain is mash, and I am totally knackered from all the physical and mental work. I would have never guessed that working at a dive centre bears so much work!
However – the staff are really nice, the guests are friendly and chatty (to Silvia’s’ big delight), and to work there, in warm sunshine and blue sky, is a bliss!
After work we sometimes take the bus into Grand Baie, which is a mere 3km away, to go shopping at the local supermarket. Silvia is outdoing herself with different tasty dinners, which is not so easy with a very limited ration of tools and pans. So, no needs to complain at that front either!
That is what is happening at the moment, not too much, as our days are currently filled with theory and books. But helped by beautiful sunshine, breathtaking scenery and many new and wonderful people in our lives.
To be continued soon...lots of love
It has been 10 days already that we were granted access to this beautiful paradise...Most people would get ready to leave now, as their holiday fortnight is approaching its end. Well – aren’t we happy that we have another 6 weeks to spend on this wonderful island!
I feel completely at ease here, Mauritius is my new home. I am yet to be convinced that England has got enough going for it to get me off this cloud no 9!
Our days here are not overly action-packed and eventful but that’s why it is comfortable and nice here, there is just not the rush one normally feels when on holiday, the pressure to see everything, experience everything and take everything in prior to the return flight.
This is what our typical day looks like:
I get up at 7.10am, have a quick bite, and leave the house at 7.40am. Upon arrival at the dive shop at 7.45am we open the club house, storage rooms etc, as the dive guests typically start coming in around 8.45am. All bottles have been refilled, the wet suits have been put in order, all scuba gear is where it should be, the shop is spotless. Owner Wolfgang is as German as they come, everything is “in order”, clean and in best condition!
When the guests arrive they find their scuba bags already packed with BCD (air jacket), regulators (hoses with mouth pieces, to be connected to bottle and BCD), fins, mask etc – ready to go aboard. Part of my job is also, amongst others, to bring the bottles on board, which is an excellent weight exercise. By the time we leave I might even have some muscles to show...
The first boat load leaves at 9.30am, and after that the painful bit starts – studying. By then the lovely Silvia is rewarding us with her presence, eager to get on with her course. For the next hours we pour over our study books, or Silvia is either in the pool or in the lagoon, practising diving with her instructor.
My dive master manual is the most tedious book I have ever read, closely followed by the very boring dive encyclopaedia, whose content I apparently have to know by heart...Big struggle so far, but I am slowly getting there. Compared to the initial Open Water, which Silvia is currently doing, the Advanced Open Water and even the Rescue Diver this is some serious stuff, like physics, dive physiology, chemistry, equipment etc...so much to fit in that oh so small brain.
I don’t seem to do a lot of diving at the moment, as my days are rather filled by studying and helping in the shop. But two days ago I did a fantastic and exciting night dive, which is great fun and really very different from diving in daylight. Again, another, different world down there...
The boat returns around 11.30am, wanting to be cleared of divers, dive gear and empty oxygen bottles. For lunch we mostly eat baguettes from a local cafe, for a very affordable 80 Rupees.
After that more studying, and more and more involvement and assisting in current classes and courses, helping the instructors, and having a watchful eye when classes are full. When Silvia was diving in the lagoon for the first time I was allowed to dive along, even asked to hold the floating dive marker – big honour!
Second boat leaves at 1.30pm, followed by more reading and some lectures by my tutor. After the boat has returned, everything is washed, hung to dry, cleaned away, swiped, brushed and polished – and at 5pm the shop closes finally! By then my brain is mash, and I am totally knackered from all the physical and mental work. I would have never guessed that working at a dive centre bears so much work!
However – the staff are really nice, the guests are friendly and chatty (to Silvia’s’ big delight), and to work there, in warm sunshine and blue sky, is a bliss!
After work we sometimes take the bus into Grand Baie, which is a mere 3km away, to go shopping at the local supermarket. Silvia is outdoing herself with different tasty dinners, which is not so easy with a very limited ration of tools and pans. So, no needs to complain at that front either!
That is what is happening at the moment, not too much, as our days are currently filled with theory and books. But helped by beautiful sunshine, breathtaking scenery and many new and wonderful people in our lives.
To be continued soon...lots of love
28 October 2009
Things can only get better!!!
yo! Es ist 19h auf dieser wunderschönen Insel. Wir haben gerade eine köstliche Gemüse-Rindfleisch-Nudelpfanne mit Kokosnussmilch gegessen zusammen mit dem leckeren mauritianischen Rum und sind schon wieder kurz davor, ins Bett zu gehen.
Heute war ein extrem adrenalinreicher und aufregender Tag für mich: Ich hatte meinen ersten Dive im offenen Meer. Klar noch nicht auf 18 Meter, aber es war trotzdem extrem nervenaufreibend für mich.
Ursprünglich dachte ich, dass ich hauptsächlich unter Wasser Angst vor Haien haben würde.
Die habe ich jedoch vollends abgelegt und war nur damit beschäftigt zu Atmen...ein...aus....ein....aus. Ging soweit auch ganz gut, bis Wolfgang verlangte, dass ich am Meeresgrund mein Mundstück herausnehme, um ihm damit Luft zu geben.
Hab mich natürlich zuerst strikt geweigert und hätte ihm am liebsten den Vogel gezeigt. Jedoch konnte ich mich dazu durchringen, meine Luftzufuhr aus dem Mund zu nehmen und ihn mit Luft zu versorgen. Wenig später musste ich dann auch meine Maske mit Wasser volllaufen lassen, leeren und am Schluss ganz abnehmen und wieder aufsetzen. Um ehrlich zu sein, hat mich das extrem viel Überwindungskraft gekostet. Dabei waren wir grade mal 4 Meter tief...
Ich war nach dieser guten halben Stunde geistig total erschöpft... Mein Körper war bis oben hin vollgepumpt mit Adrenalin. Sehr sehr aufregend, jedoch noch nicht im positiven Sinne muss ich zugeben.
Ich bekam zwar von Wolfgang viel Lob, aber annehmen konnte ich das nicht, da ich mich wie ein Weichei gefühlt habe. Er meinte, ich müsse einfach lernen, meinen Kopf frei zu machen. Einfacher gesagt als getan.
Morgen kann ich Gott sei Dank nochmal in die Lagune, bevor es dann aufs offene Meer rausgeht.
Meine Güte ich mach mir jetzt schon in die Hosen!
Nick und ich sind heute ausserdem 400 Meter geschwommen. Ist Teil seiner Prüfung. Ging sehr gut und war eigentlich gar nicht anstrengend. Schwimmen im Meer macht großen Spass finde ich, also über Wasser ;)
Lernen praktisch jeden Tag neue nette Leute kennen. Heute eine junge Gruppe von englandstudierenden Mediziner, die seit 3 Monaten quer durch Afrika unterwegs waren und in Krankenhäusern gearbeitet haben. Sehr sehr interessante und zugleich auch erschütternde Geschichten. Wir haben Facebook-Namen ausgetauscht und ich hoffe, dass wir die Leute auch in England wieder treffen werden. Sie reisen morgen leider schon wieder ab.
Es macht sehr viel Spass, soviele neue Menschen und Geschichten kennenzulernen: Norweger, Engländer, "Münchner", Südafrikaner, Österreicher, Deutsche....
So, ich werde mich auch schon wieder langsam bettfertig machen. Bin abends immer total kaputt vom Lernen. Viele neue Eindrücke!
Das Wetter wird langsam auch wärmer. Es regnet zwar immer noch ab und zu, aber die Temperaturen klettern langsam über 25 Grad.
Drücke euch!!!
Eure Silvia
Heute war ein extrem adrenalinreicher und aufregender Tag für mich: Ich hatte meinen ersten Dive im offenen Meer. Klar noch nicht auf 18 Meter, aber es war trotzdem extrem nervenaufreibend für mich.
Ursprünglich dachte ich, dass ich hauptsächlich unter Wasser Angst vor Haien haben würde.
Die habe ich jedoch vollends abgelegt und war nur damit beschäftigt zu Atmen...ein...aus....ein....aus. Ging soweit auch ganz gut, bis Wolfgang verlangte, dass ich am Meeresgrund mein Mundstück herausnehme, um ihm damit Luft zu geben.
Hab mich natürlich zuerst strikt geweigert und hätte ihm am liebsten den Vogel gezeigt. Jedoch konnte ich mich dazu durchringen, meine Luftzufuhr aus dem Mund zu nehmen und ihn mit Luft zu versorgen. Wenig später musste ich dann auch meine Maske mit Wasser volllaufen lassen, leeren und am Schluss ganz abnehmen und wieder aufsetzen. Um ehrlich zu sein, hat mich das extrem viel Überwindungskraft gekostet. Dabei waren wir grade mal 4 Meter tief...
Ich war nach dieser guten halben Stunde geistig total erschöpft... Mein Körper war bis oben hin vollgepumpt mit Adrenalin. Sehr sehr aufregend, jedoch noch nicht im positiven Sinne muss ich zugeben.
Ich bekam zwar von Wolfgang viel Lob, aber annehmen konnte ich das nicht, da ich mich wie ein Weichei gefühlt habe. Er meinte, ich müsse einfach lernen, meinen Kopf frei zu machen. Einfacher gesagt als getan.
Morgen kann ich Gott sei Dank nochmal in die Lagune, bevor es dann aufs offene Meer rausgeht.
Meine Güte ich mach mir jetzt schon in die Hosen!
Nick und ich sind heute ausserdem 400 Meter geschwommen. Ist Teil seiner Prüfung. Ging sehr gut und war eigentlich gar nicht anstrengend. Schwimmen im Meer macht großen Spass finde ich, also über Wasser ;)
Lernen praktisch jeden Tag neue nette Leute kennen. Heute eine junge Gruppe von englandstudierenden Mediziner, die seit 3 Monaten quer durch Afrika unterwegs waren und in Krankenhäusern gearbeitet haben. Sehr sehr interessante und zugleich auch erschütternde Geschichten. Wir haben Facebook-Namen ausgetauscht und ich hoffe, dass wir die Leute auch in England wieder treffen werden. Sie reisen morgen leider schon wieder ab.
Es macht sehr viel Spass, soviele neue Menschen und Geschichten kennenzulernen: Norweger, Engländer, "Münchner", Südafrikaner, Österreicher, Deutsche....
So, ich werde mich auch schon wieder langsam bettfertig machen. Bin abends immer total kaputt vom Lernen. Viele neue Eindrücke!
Das Wetter wird langsam auch wärmer. Es regnet zwar immer noch ab und zu, aber die Temperaturen klettern langsam über 25 Grad.
Drücke euch!!!
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